Von Bielefeld aufs Dach der Welt

Anfang Mai startet unsere Expedition nach Nepal, mit dem Ziel, den Mount Everest zu besteigen, zu kartographieren, neu zu vermessen und eine annehmbare Lösung für das dort herrschende Müllproblem zu finden – als Teil der Eco Everest Expedition. Mit der Landung auf dem Tensing-Hillary-Altiport in Lukla, einem kleinen Flughafen inmitten des Himalaya-Bergmassivs auf rund 2.860 Metern, begeben wir uns dann auf zum Mount-Everest-Basislager (5.400 Meter ü. N.N.). Unterwegs passieren wir  das bizarre und zugleich romantische Khumbu-Tal mit seinen spektakulären Hängebrücken, die weit über schwindelerregende Schluchten führen. Am Fuße des Khumbu-Eisfalls liegt das Mount-Everest Base Camp an der Südseite.   Den Schweinehund überwinden …

Geschrumpft & zugeschissen? Wie „krank“ ist der Mount Everest wirklich?

Gipfelstürmer lassen Pyramiden auf dem Berg entstehen. Wenn man an den Mount Everest denkt, dann fallen einem viele Dinge ein, die ihn ausmachen. Seine unglaubliche Höhe von 8.848 Metern. Er ist beeindruckend, majestätisch – und voller Scheiße! Fäkalien und Müll, zurückgelassen von Bergsteigern, die einmal zu denen gehören wollen, die diesen Berg bezwungen haben. Der Gipfel zieht die Abenteurer magsich an. Doch was bleibt sind rund 50 Tonnen Abfall, bestehend aus leeren Sauerstoffflaschen, Kanistern, Proviantbehältern und menschlichen Exkrementen. Dieses Problem ist nicht neu, wird aber oft unter den Schnee gekehrt, im wahrsten Sinne des Wortes. Bereits seit vielen Jahren versucht die Regierung von …